Vakuumhärten
Das umweltgerechte Härten von hochlegierten Stählen im Vakuumofen mit Gasabschreckung unter Druck, ist eine seit vielen Jahren bewährte Technik. Bei diesem Verfahren werden die Anteile an reaktiven Gasen soweit herabgesetzt, dass die Werkstückoberfläche nach der Wärmebehandlung absolut blank ist; d.h. die Charge wird mit einem Gasgemisch aus Stickstoff, Kohlenstoff und Kohlenmonoxid umspült. Ziel ist es den Luftsauerstoff aus dem Behandlungsraum zu entfernen, um einer Oxidation oder Entkohlung entgegenzuwirken.

Ein weiterer Vorteil liegt darin, dass die Abschreckung unter Druckgas, was als milde Abschreckung betrachtet wird, zu geringem Verzug führt. Dies macht sich insbesondere bei den Nachbearbeitungskosten bemerkbar.

Es können nur so genannte lufthärtende Stähle gehärtet werden (mit ein paar Ausnahmen auch Ölhärter).

Vorteile :

  • blanke Oberflächen

  • verzugsarm

  • keine Randentkohlung oder Aufkohlung

  • keine Randoxidation

  • hohe Temperaturgleichmäßigkeit

 

Abmessungen der Kammer: 600mm x 280mm x 700mm

Chargiergewicht: bis 250 Kg